Der BJJ-Schwarzgurt verdient mehr als der MMA-Kämpfer

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Vor zehn Jahren war das Hauptziel der erfolgreichen BJJ-Ringer zuerst in BJJ erfolgreich zu sein und dann zum MMA zu wechseln.

Die Gründe dafür waren vor allem eine sportliche Herausforderung, aber häufiger war es, weil man in MMA mehr Geld verdienen kann.

Heutzutage haben MMA und BJJ verschiedene Wege und die meisten BJJ-Kämpfer folgen kaum MMA und die meisten MMA-Kämpfer folgen nicht BJJ.

Der Schwarzgurt kann in entwickelten Ländern wie USA, Kanada, Australien und anderen aufstrebenden BJJ-Ländern dank dem Unterricht von BJJ anständig verdienen. Wenn er ein Weltmeister ist, kann er sogar genug Geld durch die Durchführung von Seminaren oder Leitung vom Verein verdienen. Also, haben die Kämpfer von BJJ immer noch die finanzielle Notwendigkeit, zum MMA zu wechseln?

Mehrmaliger Weltmeister von BJJ und jetzt der UFS-Teilnehmer Jacare Souza sagte in einem Interview:

„Ich entschied mich für MMA, nachdem ich 2004 bei den Jiu-Jitsu-Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro gewesen war. Roger Gracie hat mir die Hand gebrochen. Trotzdem habe ich diesen Kamp nicht aufgegeben und bin sogar nach Punkten zum Sieger gekommen. Dann war ich über die Aktionen der BJJ-Föderation sehr enttäuscht, weil ich von ihnen nur eine symbolische Medaille erhielt. Ja, seit dieser Zeit hat sich viel verändert. Jetzt zahlt die Internationale Jiu-Jitsu-Föderation den Gewinnern zehntausend Dollar. Heutzutage gibt es auch viele Veranstaltungen von dem Verband, die in den USA und Brasilien stattfinden. Außerdem führt der Verband von UAEJJF professionelle Wettbewerbe durch, wo du ein großer Geldpreis gewinnen kannst.

Heute bin ich im MMA. Aber ich kann sagen, dass die Sportler von BJJ jetzt noch mehr verdienen können als die MMA-Ringer. Was meine persönliche Entscheidung betrifft, ist MMA genau das, was ich tun möchte. Aber ich respektiere auch die Vertreter von BJJ.“

Noch ein Weltmeister in BJJ Robert Drysdale, der im MMA nicht unbesiegbar war, bis er zwei Dopingtests durchgefallen hatte, glaubt auch, dass die Schwarzgurte von BJJ heute gutes Geld verdienen können.

Heute ist der Sportler Robert Drysdale ein sehr beschäftigter Mann. Er leitet seine eigene Akademie von BJJ und die Vereinigung des brasilianischen Jiu-Jitsu „Zenith“, auch Robert erzieht zwei Kinder und hat sogar noch Zeit für einen Master-Abschluss an der Universität von Nevada. Drysdale verdient dank dem Unterricht von BJJ das Geld.

„Heutzutage verdienen professionelle BJJ-Kämpfer ein gutes Geld. Ich würde sogar sagen, dass der durchschnittliche Schwarzgurt von BJJ mehr als der gleiche Ringer in MMA verdient. Man muss verstehen, dass gewöhnlicher MMA-Ringer nicht so viel Geld wie Conor McGregor erhält. Aber der gewöhnliche Inhaber des schwarzen Gürtels von BJJ kann genug Geld verdienen, um einfach eigene Turnhalle zu öffnen. Jiu-Jitsu wurde auf der ganzen Welt so populär, dass die Kämpfer von BJJ einfach nicht mehr den Bedarf haben, um in MMA zu gehen.“

Last modified: Oktober 25, 2017

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